Köln: Beamte der Videoleitstelle erkennen Räuber wieder

01.09.22 bis 30.01.24

Köln – Mit einer Festnahme hatte der aus Marokko stammende Mann (19) wohl nicht mehr gerechnet, als er am Mittwochabend (30. November) am Ebertplatz ins Sichtfeld der Kameras trat und eine Polizistin der Videoleitstelle ihn wiedererkannte. Fast 24 Stunden zuvor war der 19-Jährige mit gleicher Kleidung in der Zwischenebene der KVB-Bahn am Ebertplatz von der Videobeobachtung erfasst worden. Dort soll er das Mobiltelefon eines 34-Jährigen geraubt und bei der Verfolgung auf dem Ebertplatz mit mehreren Männern auf den Handyeigentümer eingeschlagen haben. Ein Richter schickte den 19-Jährige in Haft.

Leitender Polizeidirektor Martin Lotz lobt die Beschäftigten der Videoleitstelle für ihre Fähigkeit, unter einer Vielzahl von Personen immer wieder die Gesuchten ausfindig zu machen. „Dieser Fall zeigt erneut den Stellenwert der Videobeobachtung für die Polizei. Mit den 106 Kameras die wir mittlerweile in Köln haben, sind wir in der Lage, unverzüglich polizeilich einzuschreiten, wenn Gefahren entstehen oder gesuchte Personen erkannt werden. Insgesamt haben wir dieses Jahr mehr als 2300 Videosequenzen und Fotos für weitere Ermittlungen gesichert. Seit dem 2. November ist auch die Videobeobachtung am Brennpunkt Kalk-Zentrum mit dem Anschluss der letzten von insgesamt 26 Kameras abgeschlossen, sodass die Polizei jetzt in der Zentralen Videobeobachtung sieben Kriminalitätsschwerpunkte (Dom/Hbf., Ringe, Breslauer Platz, Ebertplatz, Neumarkt, Wiener Platz, Kalk) im Blick hat.“ resümiert Lotz.

Text-Quelle: ots (Polizeipräsidium Köln)
Bild-Quelle: ots (Polizei Maxdorf)

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