Sohn des bei Flugzeugabsturz getöteten Kölner Unternehmers fliegt wieder: „Unglück war ein unfassbar seltener Zufall“

02.06.20 bis 30.11.24

Der Kölner Unternehmer und Karnevalsfunktionär Björn Griesemann steigt trotz des tragischen Unglücks, bei dem seine Eltern und seine Schwester sowie deren Lebensgefährte ums Leben kamen, wieder in Flugzeuge. Im September 2022 war die Privatmaschine von Peter Griesemann nach einem Geisterflug in die Ostsee gestürzt. Die Insassen der Cessna hatten offenbar wegen eines Druckverlustes das Bewusstsein verloren. „Wir fliegen wieder und wissen einfach, dass es ein unfassbar seltener Zufall war, was geschehen ist“, sagte Björn Griesemann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitagausgabe).

Nach dem Unglück sei er einige Wochen „nicht arbeitsfähig“ gewesen, aber durch die Hilfe des Umfeldes und seiner Kollegen habe er das Geschehene verarbeiten können. „Es hat sehr gut getan, Trost zu bekommen, wenn man ihn braucht, und auf der anderen Seite in Ruhe gelassen zu werden, wenn man das Ereignis verarbeiten muss“, sagte Griesemann. „Auch die Zeit heilt Wunden.“

Zusammen mit seinem Bruder hat er die Verantwortung für die Unternehmen der Familie übernommen, bereits zuvor war Björn Griesemann als Präsident der Karnevalsgesellschaft Blaue Funken seinem Vater gefolgt. Also solcher legte er jüngst den Grundstein für das „Herzensprojekt“ des Vaters, einen Anbau am Stammsitz der Funken.

Text-Quelle: ots (Kölner Stadt-Anzeiger)
Bild: M.T.Schunck

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