Die Berliner Linksjugend sorgt mit scharfen Vorwürfen gegen die Polizei für Kritik. Nach einem Schulstreik gegen die Wehrpflicht bezeichnete die Jugendorganisation die Berliner Polizei als „kriminellen Clan“. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) forderte eine Entschuldigung, der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von einer „völligen Entgleisung“. Bei der Demonstration waren laut Polizei 16 Menschen vorübergehend festgenommen worden.
Warum gibt es Kritik an der Berliner Linksjugend? Die Linksjugend Solid Berlin bezeichnete die Berliner Polizei im Zusammenhang mit einem Schulstreik gegen die Wehrpflicht als „kriminellen Clan“. Der Vorwurf wurde beim Landesparteitag erhoben und anschließend über Instagram verbreitet. Berliner Zeitung
Wie reagierten Berliner Politiker? Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bezeichnete die Äußerung als „politische Dummheit“ und forderte eine Entschuldigung. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sprach von einer „völligen Entgleisung“. Der Linke-Landesgeschäftsführer Björn Tielebein erklärte bereits auf dem Parteitag, dies sei nicht die Sprache und Sicht seiner Partei zu Clans und Polizei. DIE WELT
Was geschah bei der Demonstration? Beim Schulstreik gegen die Wehrpflicht mit mehreren Tausend Teilnehmern wurden laut Polizei 16 Menschen vorübergehend festgenommen. Die Polizei berichtete unter anderem von Pyrotechnik auf einem Bibliotheksdach und Sprechchören mit strafrechtlich relevantem Inhalt. Es wurden verschiedene Anzeigen gefertigt
Bild-, Text-und Video-Quelle: youtube.com (User: welt)
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