Gelsenkirchen – In der Nacht von Samstag auf Sonntag (18. Oktober) überprüften Bundespolizisten im Hauptbahnhof einen Mann. Der per Haftbefehl Gesuchte attackierte die Beamten und beleidigte diese mehrfach.
Gegen Mitternacht kontrollierten Bundespolizisten einen Mann im Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Da der 35-Jährige sich vor Ort nicht ausweisen konnte, führten die Beamten ihn zur Wache. Auf dem Weg dorthin versuchte er zu flüchten. Dies konnte jedoch durch die Einsatzkräfte verhindert werden.
Ein Fingerabdruckscan bestätigte die Identität des Deutschen zweifelsfrei. Die Überprüfungen ergaben, dass gleich zwei Staatsanwaltschaften nach dem Mann fahnden ließen. Das Amtsgericht Bochum verurteilte den Wohnungslosen wegen Körperverletzung rechtskräftig im April 2025 zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 30,- Euro oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen. Das Amtsgericht Gelsenkirchen ordnete Untersuchungshaft an, da er dringend verdächtig ist im Mai 2025 Polizeibeamte angegriffen zu haben.
Bei der Verhaftung leistete der Gesuchte Widerstand, sperrte sich und warf mit seinem Schuh nach einem Beamten. Zudem zog er seine Hose aus und versuchte die Uniformierten anzupinkeln sowie einen Finger eines Polizisten umzuknicken. Der Verurteilte beleidigte die Einsatzkräfte durchgehend und schrie lautstark ausländerfeindliche Parolen. Eine Bodycam zeichnete die Handlungen auf.
Ein Polizeiarzt untersuchte den Mann, welcher anschließend dem Gewahrsam der Polizei Bochum zugeführt wurde. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Volksverhetzung und Beleidigung ein.
Bild- und Text-Quelle: ots (Bundespolizei Dortmund)

