Kommentar von Markus Peherstorfer
Dabei liegt die Lösung bei der SPD eigentlich auf der Hand. Die Doppelspitze könnte sich gerade jetzt als ideales Modell für die Parteiführung erweisen. Die eine Spitze könnte weiterhin ein Mann sein, der den Kurs der Regierung bereits maßgeblich mitbestimmt und damit beweist, dass sich die SPD nicht vor der Verantwortung drückt. Nennen wir ihn Lars Klingbeil.
Die andere Spitze könnte künftig eine Frau sein, die glaubhaft für sozialdemokratische Ziele kämpft und dabei jene Empathiefähigkeit zeigt, die viele vor allem bei Kanzler Friedrich Merz vermissen. Nennen wir sie Manuela Schwesig. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern müsste freilich bereit sein, ihre Rolle als Ratgeberin am Spielfeldrand aufzugeben und sich stattdessen konstruktiv einzubringen.
Schwesig täte also gut daran, schon bald öffentlich zu erklären: Ja, ich mache es, aber nur gemeinsam mit Lars Klingbeil. Damit sollte die Führungsfrage weit vor dem Parteitag geklärt sein.
Text-Quelle: ots (Straubinger Tagblatt)
Bild-Quelle: youtube.com (user: handelsblatt)
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