Der mittlerweile berühmte Buckelwal hatte sich am Donnerstagabend (26.03.2026) von der Sandbank in der Lübecker Bucht befreit. Jetzt begleiten Boote den Wal in die Ostsee – mit er Hoffnung, dass er dann immer weiter ins offene Meer schwimmen wird.
Seit der Nacht auf Montag (23.03.2026) kämpfen Experten und Einsatzkräfte darum, den gestrandeten Buckelwal vor dem Timmendorfer Strand zu retten. Wie die Rettungsaktionen verliefen, erfahrt ihr in unserem Video von gestern.
Laut Stefanie Groß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW) hängt es von verschiedenen Faktoren ab, wie weit der Wal von den Booten der Polizei und Küstenwache begleitet wird: Wenn der Wal sich zu sehr gestört fühle, könne er einfach weitere Strecken tauchen – und so dann außer Sicht geraten. Bisher reagiere der Wal aber ganz gut. „Jetzt muss man gucken, inwieweit es gelingt, ob man ihn bis Dänemark leiten könnte“, sagt sie. Und weil man den Wal nachts nicht mehr richtig sehen kann, muss dann von Tag zu Tag geschaut werden, wie es weiter gehen könnte.
Am späten Freitagnachmittag wurde die Begleitung daher dann erstmal abgebrochen – aber direkt am Samstag soll es weiter gehen, teilte eine Sprecherin der Umweltschutzorganisation Greenpeace mit. Und dabei hoffen sie auf Mithilfe der Bevölkerung: Menschen sollen Walsichtungen melden oder in den sozialen Medien posten.
Bild-, Text-und Video-Quelle: youtube.com (User: WDR aktuell)Nutzungsrecht bzw. Falschmeldung: Alles rechtlich erfahren Sie [hier klicken!]

