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Kommentar von Markus Peherstorfer
Nach Lage der Dinge wird Deutschland außerhalb akuter Bedrohungsszenarien mit gut ausgebildeten, längerfristig dienenden Freiwilligen besser fahren. Für Unterbringung und Training Wehrpflichtiger müssten zudem erst wieder Kapazitäten geschaffen werden.
Die Mittel für eine Kehrtwende bei der über Jahrzehnte kaputtgesparten Truppe stehen inzwischen wieder zur Verfügung. Pistorius‘ umfangreiches Strategiepapier betont nun, dass das Geld nicht nur in Panzer, Kampfflugzeuge und Drohnen investiert werden soll, sondern auch bei den Menschen ankommen, die sie bedienen.
Als Arbeitgeber, der attraktive Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven bietet, kann die Bundeswehr ähnlich erfolgreich an Akzeptanz und damit an Kräften gewinnen wie die Streitkräfte der USA.
Text-Quelle: ots (Straubinger Tagblatt)
