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Heilbronn – Eine spontane Prüfaktion der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Heilbronn förderte am vergangenen Dienstag mehrere Schwarzarbeitsverstöße zu Tage. In den Fokus der Schwarzarbeitsbekämpfungseinheit des Heilbronner Zolls gelangten vier Personen, die mit dem Abbau eines Fahrgeschäftes eines Schaustellerbetriebs beschäftigt waren.
Nach ihren Ausweispapieren und ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt, wiesen sich zwei der vier Männer mit vermeintlichen tschechischen und die beiden anderen Kontrollierten jeweils mit bulgarischen bzw. slowakischen Identitätspapieren aus.
Im Rahmen einer Dokumentenprüfung beim Polizeirevier Heilbronn stellte sich heraus, dass alle bei der Kontrolle vorgelegten Ausweise Totalfälschungen sind. Die Männer räumten schließlich auch ein, dass sie georgische Staatsangehörige sind.
Gegen die kontrollierten Arbeiter leiteten die Zöllner daher Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts und der Urkundenfälschung ein. Die Beschuldigten wurden bei der Polizei erkennungsdienstlich behandelt.
Die von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehle wurden gestern im Rahmen der Haftvorführung vom Amtsgericht Heilbronn in Vollzug gesetzt. Die Haftbefehle wurden durch die Einsatzkräfte des Zolls vollstreckt und die Beschuldigten in vier unterschiedliche Haftanstalten verbracht.
Bild- und Text-Quelle: ots (Zoll Heilbronn)
