Die neue Steuerschätzung bringt schlechte Nachrichten für die Bundesregierung: Finanzminister Lars Klingbeil muss im kommenden Jahr offenbar mit deutlich weniger Geld auskommen als bislang erwartet.
Fast zehn Milliarden Euro könnten allein dem Bund fehlen, insgesamt rechnen Experten mit rund 17,8 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen für Bund, Länder und Kommunen. Gründe sind unter anderem die schwache Wirtschaftslage und die Folgen des Iran-Kriegs. Damit wächst der Druck auf die schwarz-rote Koalition, denn viele geplante Reformen kosten Milliarden.
Kanzler Friedrich Merz setzt weiter auf Reformen und wirtschaftlichen Aufschwung, während die Opposition vor einem Sparkurs warnt. Besonders bei Investitionen könnte es jetzt zum nächsten großen Streit in der Koalition kommen.
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