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Frankenthal – Am Sonntagvormittag meldete sich eine Busfahrerin telefonisch bei der Autobahnpolizei in Ruchheim und teilte mit, dass sie auf dem Standstreifen auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Koblenz kurz nach dem Autobahnkreuz Ludwigshafen stehen würde und Hilfe benötigt.
Durch die eingesetzte Streife wurde vor Ort festgestellt, dass der Reisebus einen technischen Defekt hatte und auch die Elektrik des Fahrzeugs komplett ausgefallen war. Das hatte wiederum zur Folge, dass auch die Klimaanalage nicht mehr funktionierte und sich der Bus auch schon deutlich aufgeheizt hatte.
Da nicht absehbar war ob und wann der Bus seine Fahrt fortsetzen konnte wurde, um eine Gefährdung der 27 Insassen im deutlich fortgeschrittenen Alter zu verhindern, bereits ein Nottransport durch die Feuerwehr Ludwigshafen organisiert, welches sich mit einem entsprechenden Bus auch bereits auf den Weg gemacht hatte.
Der Transport durch die Feuerwehr wurde jedoch nicht mehr notwendig, da der Fahrer eines anderen, leeren und zufällig vorbeifahrenden Reisebusses schnell schaltete, an der Gefahrenstelle anhielt und anbot die Insassen aus dem Gefahrenbereich der Autobahn zu verbringen.
Nach Abklärung erweiterte der Ersatzbusfahrer sein Angebot, so dass die Senioren sogar noch die geplante Stadtführungen in Worms und Bad Dürkheim wahrnehmen konnten. Der defekte Reisebus musste nach vergeblichen Reparaturversuchen letztlich abgeschleppt werden.
Bild- und Text-Quelle: ots (Polizei Neustadt / Weinstraße)
