Ein zwölf Jahre alter Junge ist am Sonntag, dem vierundzwanzigsten Mai, in Rennes im Norden Frankreichs tot aufgefunden worden. Um seinen Hals war ein nasses Handtuch sehr fest gewickelt. Die französischen Behörden haben ein Mordermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Polizei wurde am Sonntagnachmittag alarmiert, nachdem ein Fischer am Ufer der Vilaine in der bretonischen Stadt Schreie eines Kindes gehört hatte. Rettungskräfte fanden den Jungen in der Nähe einer Wohnanlage am Flussufer in einem Bereich nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche konnten die Einsatzkräfte das Kind nicht mehr retten. Die Staatsanwaltschaft bestätigte später, dass eine nasse Serviette oder ein Handtuch fest um den Hals des Jungen lag. Die Ermittler gehen von der Beteiligung Dritter aus und haben ein Verfahren wegen Mordes an einem Minderjährigen unter fünfzehn Jahren eröffnet.
Am Sonntagabend waren zahlreiche Polizisten vor Ort und sicherten Spuren sowohl am Flussufer als auch in der Umgebung der nahegelegenen Wohngebäude. Anwohner beschrieben die Gegend als ruhige Wohnlage nahe dem Zentrum. Die genauen Umstände, die zum Tod des Jungen führten, werden derzeit intensiv untersucht. Die Polizei prüft unter anderem Zeugenaussagen, mögliche Videoaufnahmen und weitere Spuren am Fundort. Bisher liegen keine Angaben zu einem möglichen Täter oder zum genauen Ablauf vor. Die Ermittlungen dauern an.
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