Nach einem Messerangriff durch einen sudanesischen Flüchtling bleibt die Stimmung in Belfast angespannt. Daniel Koop berichtet aus Nordirland. In der Lendrick Street entluden sich Wut und Aggression. Autos und Häuser brannten. Zahlreiche Häuser sind weiter nicht bewohnbar. Rund 25 Menschen wurden nach den Ausschreitungen obdachlos. Die Aufräumarbeiten dauern an.
Mitarbeiter der nordirischen Gasgesellschaft prüften beschädigte Leitungen und Anschlüsse. Die Polizei geht von Haus zu Haus und sucht das Gespräch mit Anwohnern. Nach Angaben von Sky News gab es in den vergangenen Tagen sieben gezielte Angriffe auf Läden. Diese Läden wurden von Menschen mit Migrationshintergrund betrieben. Ein Supermarkt wurde in Brand gesetzt und nahezu vollständig zerstört. Eine junge Frau aus den Philippinen sagte, sie passe deutlich mehr auf, wenn sie auf die Straße gehe. Am Wochenende soll in Belfast eine Großdemonstration stattfinden.
Ein Antirassismus-Bündnis hat dazu aufgerufen. Gleichzeitig werden Gegendemonstrationen erwartet. Die Sorge vor weiteren Ausschreitungen wächst.
Bild-, Text-und Video-Quelle: youtube.com (User: welt)
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