Russland soll in Schweden einen Agenten in einer ausländischen Botschaft angeworben haben. Der schwedische Nachrichtendienst Säpo macht die Operation öffentlich und zeigt Bilder. Sie sollen russische Geheimdienstoffiziere bei Treffen in einem Restaurant und auf offener Straße zeigen.
Säpo beobachtete die Operationen nach eigenen Angaben über längere Zeit. Der russische Auslandsgeheimdienst SWR soll sie gesteuert haben. Gesucht worden seien Informationen über Schwedens NATO-Politik, die Streitkräfte und die Unterstützung der Ukraine. Auch in Deutschland steht russische Geheimdiensttätigkeit im Fokus.
In der Berliner Friedrichstraße liegt das Russische Haus. Französische Behörden bezeichnen es laut Transkript in internen Unterlagen als Tarnung für russische Geheimdienste. Die Betreiberorganisation steht unter EU-Sanktionen. Deutschland übernimmt aufgrund bestehender Verträge auch 2026 rund 70.000 Euro Grundsteuer für das Gebäude.
Im Januar nahmen Ermittler die Berliner PR-Unternehmerin Ilona W. fest. Der Generalbundesanwalt wirft ihr geheimdienstliche Agententätigkeit für Russland vor. Sie soll seit 2023 einen Kontaktmann in der russischen Botschaft mit Informationen versorgt und politische Veranstaltungen ausgespäht haben.
Bild-, Text-und Video-Quelle: youtube.com (User: welt)
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